best-practise Beispiel zur Energiewende im Landkreis Weilheim-Schongau

Das Haus von Bernhard und Maria Strobl in Oberhausen



(Foto: Alfred Schubert)

40 Quadratmeter Sonnenkollektoren liefern 80 Prozent der Wärme für das Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung.

Familie Strobl setzt auf Holz und Sonne

Massivholzwände mit einer Stärke von 17,5 Zentimetern mit 16 Zentimeter Holzfaserdämmung sorgen beim Neubau von Bernhard und Maria Strobl in Oberhausen - im wörtlichen Sinn "von Haus aus" - für niedrigen Energieverbrauch. Zudem liefern 40 Quadratmeter Flachkollektoren auf dem 30 Grad steilen Süddach warmes Wasser für Heizung und Brauchwasser. Die Sonnenwärme wird in einem Pufferspeicher mit 9400 Litern Wasser zwischengelagert, so dass auch eine schlechte Woche überbrückt werden kann. Und wenn die Sonnenwärme nicht mehr reicht, heizen die Strobls ihren Kachelofen ein, der über seinen Powall-Einsatz nicht nur direkt wärmt, sondern auch den Pufferspeicher füllt. Sechs bis acht Ster Fichten-Scheitholz sind nötig, um das Haus mit seinen 220 Quadratmetern Wohnfläche, in dem insgesamt fünf Personen leben, über den Winter mit Wärme zu versorgen. "Die Sonne bringt ungefähr 80 Prozent der Wärme", hat Bernhard Strobl ausgerechnet, "das restliche Fünftel liefert das Holz." (c) Alfred Schubert

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