Amt für Jugend und Familie - Sachgebiet 21 -

Jugendgerichtshilfe

AufgabenAnsprechpartner
Sachbereichsleitung Prävention und Familie
Fachbereichsleitung Präventive Jugendhilfe
Rainer Strick
Tel.: 0881/681-1282
Fax.: 0881/681-2364
E-Mail: r.strick@lra-wm.bayern.de
Altlandkreis Schongau und Peißenberg
(Altenstadt, Bernbeuren, Böbing, Burggen, Hohenfurch, Hohenpeißenberg, Ingenried, Peißenberg, Peiting, Prem, Rottenbuch, Schongau, Schwabbruck, Schwabsoien, Steingaden, Wildsteig)
Monika Leidescher
Tel.: 0881/681-1182
Fax.: 0881/681-2110
E-Mail: m.leidescher@lra-wm.bayern.de
Altlandkreis Weilheim
(Antdorf, Bernried, Eberfing, Eglfing, Fischen, Habach, Huglfing, Iffeldorf, Oberhausen, Obersöchering, Pähl, Penzberg, Polling, Raisting, Seeshaupt, Sindelsdorf, Weilheim, Wessobrunn, Wielenbach)
Georg Kaufmann
Tel.: 0881/681-1288
Fax.: 0881/681-2110
E-Mail: g.kaufmann@lra-wm.bayern.de
Verwaltung und AuflagenüberwachungPetra Hutter
Tel.: 0881/681-1183
Fax.: 0881/681-2110
E-Mail: p.hutter@lra-wm.bayern.de
Dienstzeiten: Montag und Donnerstag ganztags

Erwischt - was nun?

Zu einem Jugendstrafverfahren kommt es, wenn junge Menschen im Alter zwischen 14 und 18 bzw. 21 Jahren eine Straftat begehen. Dies kann zu schwierigen Situationen im Elternhaus, in der Schule oder im Ausbildungsbetrieb führen. Zudem stellen sich Fragen:

  • Was soll ich nun tun?
  • Erfährt mein Arbeitgeber oder mein Lehrer davon?
  • Werde ich nun vorbestraft sein?

In dieser Situation ist es Aufgabe der Jugendgerichtshilfe, Jugendliche (im Alter von 14 bis 17 Jahren) und Heranwachsende (im Alter von 18 bis 20 Jahren), welche Straftaten begangen haben, pädagogisch zu beraten und im Strafverfahren zu begleiten.

Wie hilft die Jugendgerichtshilfe?

Die Jugendgerichtshilfe unterstützt straffällig gewordene Jugendliche

  • durch Gespräche über die persönliche Entwicklung und momentane Situation.
  • mit Erarbeitung eines Vorschlags zum möglichen Strafmaß aus pädagogischer Sicht.
  • mit Vermittlung und Betreuung der vom Gericht verhängten Maßnahmen.
  • mit Betreuung des jungen Menschen während des gesamten Verfahrens.
  • durch Mitwirkung im Hauptverfahren.
  • durch Mitwirkung im Vorverfahren.
  • durch sozialpädagogische Arbeit mit Jugendlichen und Heranwachsenden.

 

Die Jugendgerichtshilfe ist nach § 52 Sozialgesetzbuch (SGB) VIII in Verbindung mit §§ 38 und 50 Jugendgerichtsgesetz (JGG) verpflichtet, bei Verfahren gegen Jugendliche ab 14 Jahren und Heranwachsende zwischen 18 Jahren und der Vollendung des 21. Lebensjahres mitzuwirken.

Die Annahme des Beratungsangebotes durch die Jugendlichen, Heranwachsenden und ihrer Eltern beruht auf Freiwilligkeit, ist jedoch unbeding zu empfehlen, damit die Betroffenen im Verfahren die notwendige fachtliche und pädagogische Unterstützung erhalten

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