Vier weitere positiv getestete Corona-Fälle im Landkreis Weilheim-Schongau

Dynamischen Corona-Entwicklung im Landkreis

Corona-Virus

Gemeinsame Pressemitteilung des Gesundheitsamtes Weilheim, des LRA Weilheim-Schongau und der Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau:

Vier weitere positiv getestete Corona-Fälle im Landkreis Weilheim Schongau

Der heutige Mittwoch steht im Zeichen der dynamischen Corona-Entwicklung:

Es handelt sich bei den neuen positiv getesteten Fällen um ein Ehepaar, das sich vermutlich in dem Risikogebiet Italien infiziert hat. Das Ehepaar, im Alter von 70 und 67 Jahren, ist in häuslicher Quarantäne, der Gesundheitszustand ist stabil. Ein weiterer positiver Befund wurde bei einem sechsjährigen Kind festgestellt. Das Kind ist in häuslicher Quarantäne und ist frei von Symptomen. Beim vierten positiven Fall des heutigen Tages handelt es sich um einen 77-jährigen Mann, der stationär im Krankenhaus Weilheim aufgenommen wurde.

Aus dem Schulamt

Derzeit fällt aufgrund von noch nicht bestätigten Testergebnissen an vier Schulen für insgesamt 13 Klassen (von insgesamt 40 Schulen mit 354 Klassen) der Unterricht aus.

Sobald die Testergebnisse einen negativen Befund aufweisen, können die Klassen wieder die Schule besuchen.

Ärztliches Bulletin vom 11.03.20, 13.00 Uhr von Prof. Dr. med. Andreas Knez und Prof. Dr. Dr. Reinhold Lang

Neuer Corona-Fall: Patient in der Überwachung

Am 09.03.20 wurde ein Patient mit Verdacht auf eine Corona-Infektion, in die hierfür eingerichtet Isolierstation im Krankenhaus Weilheim aufgenommen. Der 77-jährige Mann ist inzwischen positiv getestet und wird derzeit überwacht. Sein Zustand ist aktuell stabil.

Schwer erkrankter Patient: Verlegung ans Klinikum rechts der Isar in München

Der Zustand des ersten Corona-Patienten, ein 80-jähriger Mann, konnte bis Dienstagnacht stabilisiert werden, mit einer tendenziellen Verbesserung des Zustandes. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist eine Verschlechterung eingetreten, wodurch das intensivmedizinische Ärzte-Team gezwungen, war die Intensivität der Beatmung zu verstärken. Es zeichnet sich ab, dass der Patient eine externe Lungenunterstützung benötigt, wie sie nur in universitären Spezialzentren vorgehalten wird.

Aufgrund der engen Kooperation mit dem Klinikum rechts der Isar in München konnte der Patient, in enger interdisziplinärer Abstimmung zwischen den Ärzteteams in Weilheim und in München, ans Klinikum rechts der Isar verlegt werden.

Die Entscheidung erfolgte in enger Abstimmung mit den Angehörigen und nach gemeinsamer Beratung.

Das in den USA angeforderte antivirale Medikament „Remdesivier“ wird sofort nach Eintreffen per Eilboten ans Klinikum rechts der Isar weitergegeben.

Gerne halten wir Sie weiterhin zeitnah informiert. Bitte sprechen Sie uns bei Fragen direkt an.

 

Hans Rehbehn                       Susanne Heintzmann
Pressesprecher                      Krankenhaus GmbH