Afrikanische Schweinepest

Für den Menschen und Haustiere ungefährlich

Sieben Würfel mit Beschriftung AKTUELL
Aktuell

Da nur Schweine an der Afrikanischen Schweinepest erkranken können, stellt dieser Erreger für den Menschen und andere Haustiere keine Gefahr dar.
Bisher sind ausschließlich Wildschweine in Brandenburg betroffen.
In Bayern gibt es bislang weiterhin keinen nachgewiesenen Fall der Afrikanischen Schweinepest bei Wild- und Hausschweinen. Das Verbraucherschutzministerium trifft bereits seit mehreren Jahren Vorkehrungen zur Vermeidung der Einschleppung, zur Früherkennung und zur Bekämpfung der ASP in Bayern. Im Bereich der Schweinehaltung wurden im Landkreis Weilheim-Schongau insbesondere Maßnahmen zur Biosicherheit intensiviert. Die Betreiber von Schweine haltenden Betrieben haben in den vergangenen Wochen durch die Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen und der Vorgaben der Schweinehaltungshygieneverordnung dazu beigetragen, dass ihre Bestände geschützt sind. Dies gilt es unbedingt weiter einzuhalten. Daher ist es zwingend erforderlich, dass dem Veterinäramt alle Schweinehalter - unabhängig der Anzahl gehaltener Schweine – bekannt sind.
Übertragen wird Schweinepest durch direkten Kontakt von Tier zu Tier oder durch eine indirekte Übertragung beispielsweise Speisereste (v.a. roher Schinken, Rohwurst).
Bei Eintrag in den heimischen Wildschweinebestand müssen Restriktionszonen festgelegt werden, die den Bürger (z.B. Betretungsverbot im Kerngebiet, Leinenpflicht für Hunde) genauso treffen, wie den Landwirt (z.B. Verbringungsverbot der Schweine).
Deshalb ist grundsätzlich und speziell jetzt dringend darauf zu achten, keine Speisereste (z.B. Wurststemmelreste) in unsere heimische Natur zu werfen.
Klar ist aber dennoch, falls die Afrikanische Schweinepest kommt, kann die Bekämpfung der Erkrankung im Wildschweinebereich nur gemeinsam mit den Bürgern, den Jägern, den Landwirten und den Behörden funktionieren.