Gesundheitsamt barrierefrei

Pfaffenwinkel-barrierefrei bewertet neuen Sitz des Gesundheitsamtes Weilheim

Dr. Stefan Günther und Katharina Droms (links) mit RITA-Mitarbeitern
Dr. Stefan Günther und Katharina Droms (links) mit RITA-Mitarbeitern für eine Barrierefreies Gesundheitsamt

Anfang Mai durften Dr. Stefan Günther und die Behindertenbeauftragte des Landkreises Frau Katharina Droms, Mitarbeiter von RITA (Regionale Teilhabe für Alle) im Weilheimer Gesundheitsamt begrüßen. Das Team von RITA kam mit Zollstock, Fragebogen und Kamera im Schlepptau um zu bewerten wie barrierefrei das neue Gesundheitsamt nach seinem Umzug 2016, in die Eisenkramergasse 11 in Weilheim, ist.

Dabei zeigten sich die Prüfer mit dem bereits erreichten Stand der Barrierefreiheit zufrieden. Konnte das Gesundheitsamt erfreulicherweise das grüne Piktogramm (Rollstuhlgerecht) erhalten.

„Wir sind auch dankbar für die Anregungen der Prüfer, die Barrierefreiheit punktuell noch weiter zu optimieren.“,  sagte Dr. Günther. Katharina Droms ergänzte, dass es sich hierbei im Wesentlichen um Maßnahmen der Erhöhung des Kontrasts von Treppenstufen und Schwellenbereichen handelt, damit auch hochgradig sehbehinderte Menschen den Weg ins Gesundheitsamt leicht finden. Der aktuelle Ist-Stand der Bewertung des Gesundheitsamts ist auf der Website www.pfaffenwinkel-barrierefrei.de detailgenau beschrieben.

RITA (Regionale Teilhabe für Alle) wurde 2003 mit Unterstützung des Landkreises Weilheim-Schongau ins Leben gerufen und wird unter dem Dach der Diakonie Herzogsägmühle betrieben. Barrierefreiheit soll zu einem Qualitätsmerkmal im Landkreis Weilheim-Schongau werden. Damit Bürger und Gäste mit und ohne Handicap Angebote zum Beispiel aus Freizeit, Kultur, Bildung, Beratung oder Gesundheit nutzen können, muss die Servicekette der unterschiedlichen Anbieter von Dienstleistungen aufeinander abgestimmt sein. Ziel ist es, ein hochwertiges und breites Angebot darzustellen, welches von möglichst vielen Menschen selbständig genutzt werden kann.

Das Bewertungskonzept von RITA geht neben den Bedürfnissen von Mobilitätseingeschränkten auch auf Menschen mit Sinnesbehinderungen ein.  So werden etwa auch ausreichend große und kontrastreiche Beschriftungen, Treppenstufenmarkierungen und das Vorhandensein von Hörhilfen geprüft. Die ergänzenden Vorschläge der Prüfer von RITA werden nunmehr intern besprochen. Gemeinsam mit den Verantwortlichen im Landratsamt und in der Sparkasse Oberland, die Eigentümerin der Immobilie an der Eisenkramergasse ist, sollen dann passgenaue Lösungen gefunden werden, die einen möglichst  optimalen barrierefreien Zugang und Aufenthalt  gewährleisten.

 

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