Teilhabe im Landkreis Weilheim-Schongau

Vortrag; Rechte und Pflichten als Behindertenbeauftragte/r

Hohenpeißenbergs Bürgermeister Thomas Dorsch bei seiner Begrüßung
Hohenpeißenbergs Bürgermeister Thomas Dorsch bei seiner Begrüßung

Hohenpeißenberg – Wer haftet, wenn ich auf dem Weg zu meiner ehrenamtlichen Tätigkeit einen Unfall habe? Was sind meine Aufgaben und Pflichten die ich als Behindertenbeauftragte/r einer Gemeinde, Stadt oder eines Marktes habe? Auf diese und noch viele weitere Fragen gab es nun Antworten. Antworten brachte Herr Rechtsanwalt Markus Laymann zur heuer ersten Tagung der gemeindlichen Behindertenbeauftragten mit.

Organisiert wurde die Tagung der gemeindlichen Behindertenbeauftragten von der Kreisbeauftragten Katharina Droms. Den Hauptreferent stellte allerdings die KOBE – die Koordinierungsstelle für bürgerschaftliches Engagement im Landkreis. „Es ist wunderbar, dass wir auch innerhalb des Landratsamtes uns gegenseitig unterstützen und mit Themen und Ideen bereichern können. Ohne die Unterstützung der KOBE wäre es sicherlich viel schwieriger gewesen einen so kompetenten Ansprechpartner für die doch sehr speziellen Fragen der gemeindlichen Beauftragten zu finden“ so Droms.

Und Fragen gab es viele: von den Reisekosten über datenschutzrechtliche Themen bis hin zur Satzung der Beauftragten wurde einiges angesprochen und geklärt. Rund um diesen Vortrag erhielten aber auch andere Themen zum Ehrenamt die Chance sich zu präsentieren. Neben der KOBE wurde auch das Projekt der Freiwilligenagentur „Inklusives Ehrenamt“ vorgestellt und auf die bayerische Ehrenamtskarte hingewiesen. Denn viele der ehrenamtlich engagierten Beauftragten bekleiden dieses oder auch weitere Ämter schon länger und teilweise auch mit viel Zeitaufwand.

Die Veranstaltung selbst fand im barrierefreien Sozialraum des neuen Schächen statt. Trotz des unsinnigen Donnerstags und der anstehenden Besetzung des Rathauses hatte sogar Bürgermeister Thomas Dorsch kurz Zeit die Anwesenden in Hohenpeißenberg zu begrüßen. Er berichtete selbstverständlich von den zwei großen Projekten der letzten Jahre, dem Schächen und der Umfahrung. Im Zuge dessen wies er auf die Neugestaltung der Ortsmitte hin, die selbstverständlich auch barrierefrei geplant wird.

Insgesamt war es ein sehr informativer Nachmittag der viele Gedankenanstöße gegeben hat und die ehrenamtlich aktiven Behindertenbeauftragten in ihrer Rolle stärken wird.

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