Selbsthilfe für Hochsensible Menschen

Erste Selbsthilfegruppe für Hochsensible gestartet.

Verschiedene Gesundheitssymbole
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Erste Selbsthilfegruppe für Hochsensible ist erfolgreich gestartet, eine zweite wird am 20. Januar 2020 gegründet.

„Endlich habe ich Gleichgesinnte getroffen, die mich verstehen und meine Probleme im Alltag ernst nehmen“, sagt eine Teilnehmerin der ersten Selbsthilfegruppe für Hochsensible Menschen im Landkreis Weilheim-Schongau. „Nicht-Betroffene wollen meist nichts von meiner Hochsensibilität wissen und hier in der Selbsthilfegruppe kann ich authentisch sein, Gefühle zulassen und erfahre Verständnis und Gemeinschaft.“ Die Gruppe hat sich vorgenommen unter anderem auch aus den Erfahrungen der Mitglieder zu lernen und auch die Vorteile der Hochsensibilität im Blick zu behalten.

„Hochsensible Menschen haben einerseits Empfindsamkeiten und Schwächen, andererseits aber auch besondere Begabungen und Stärken.“ Schreibt der Autor Georg Parlow in seinem Buch „Zart besaitet“. Betroffene haben im Alltag oft mit Reizüberflutungen, Konzentrationsproblemen und Unverständnis ihrer Mitmenschen zu kämpfen. Der Austausch mit Gleichgesinnten und die Erfahrungen anderer können helfen. Deshalb wurde von Betroffenen im November eine Selbsthilfegruppe für Hochsensible Menschen gegründet. Diese trifft sich monatlich in Peiting. Die Resonanz der Interessierten ist so groß, dass die Gruppe schon die maximale Mitgliederzahl erreicht hat. Nun soll am 20. Januar eine zweite Gruppe für Hochsensible in Schongau gegründet werden.

Interessenten können sich beim Selbsthilfebüro des Landkreises Weilheim-Schongau anmelden (Tel. 0881/681-1616 oder E-Mail selbsthilfebeuro@lra-wm.bayern.de ) Info zu allen Gruppen im Landkreis auf www.sozial-atlas.de

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