Schnalzwehr an der Ammer

Derzeit nicht zu befahren

Ammer mit Weilheimer Grundwehr
Grundwehr Kläranlage.jpg

Das Landratsamt Weilheim-Schongau weist darauf hin, dass das Schnalzwehr an der Ammer unterhalb des Kalkofensteges bei Peiting bis auf weiteres wegen einer beim letzten Hochwasser entstandenen Gefahrenstelle nicht befahren werden darf und von Bootsfahrern entsprechend zu umtragen ist.

Im Bereich der Bootsrutsche des Schnalzwehres hat das letzte Hochwasser den Kolk etwas herausgerissen. Dadurch läuft die Strömung nun direkt auf die wenig unterhalb des Wehres im Gewässer befindlichen Steine zu. Diese Situation stellt sich für Bootsfahrer, die das Wehr befahren, als äußerst gefährlich dar. Deshalb ist das Schnalzwehr bis auf weiteres mit Booten nicht zu befahren und muss umtragen werden. Hierzu sind die vorhandenen Aus- und Einstiegsstellen auf der linken Uferseite zu nutzen.

Das Landratsamt Weilheim-Schongau weist weiterhin darauf hin, dass es unabhängig von der nun entstandenen Gefahrenstelle dringend von einer Befahrung des Schnalzwehres abrät, da schon im normalen Zustand mit der Befahrung eine erhebliche Gefahr verbunden ist.

Weiterhin wird allgemein darauf hingewiesen, dass gemäß Ammerverordnung das Befahren der Ammer zwischen Kammerl bei Saulgrub und Böbinger Ammerbrücke bei Peißenberg aus gewässerökologischen und naturschutzfachlichen Gründen nur ab einem Abfluss von mindestens 6 m³/s erlaubt ist. Der aktuelle Wasserstand kann unter www.hnd.bayern.de abgerufen werden.

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