Selbsthilfebüro

Vielseitige Aufgaben für die neue Kollegin

Das Selbsthilfebüro im Gesundheitsamt Weilheim hat Zuwachs bekommen.

Herr Ronald Weber, der das Selbsthilfebüro seit 20 Jahren erfolgreich in „Nebenaufgabe“ mit etwa 8 Stunden wöchentlich führt, freut sich über die Unterstützung seiner neuen Kollegin.

Mit 25.000€ jährlich finanziert die Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassen Bayern die 12-Stunden-Stelle im Selbsthilfebüro, die von Frau Veronika Moosmang seit dem 10. April 2017 besetzt wird. Frau Moosmang kommt aus dem Bereich Gesundheitsförderung und Prävention und engagiert sich selbst ehrenamtlich in Vereinen. „Ich schätze die Arbeit der Gruppen und Gruppenleiter sehr, denn es zeugt von großem Engagement, Mut und Verantwortungsbewusstsein, sich für seine Mitmenschen stark zu machen und dabei auch sich selbst etwas Gutes zu tun“, so Moosmang.

„In den letzten Jahren und Jahrzehnten hat sich das Selbsthilfebüro im Gesundheitsamt hervorragend entwickelt und ist dank motivierter, engagierter Selbsthilfegruppenleiter und Gruppen zu einem wesentlichen Bestandteil in unserem Landkreis geworden“, berichtet Weber.

Vielseitige und spannende Arbeitsfelder zeichnen die Arbeit im Selbsthilfebüro aus.

Hierzu zählt die Vermittlung von Interessierten in die verschiedenen Gruppen innerhalb und außerhalb des Landkreises.

Neben Pressearbeit und Öffentlichkeitsarbeit ist auch die Unterstützung der laufenden Arbeit der Gruppen ein wichtiger Bestandteil.

Darüber hinaus kümmert sich das Team im Selbsthilfebüro auch um die Beratung für die Gruppen und leistet Vernetzungsarbeit bayern- und deutschlandweit.

„Ich denke durch die Arbeit des Selbsthilfebüros konnten die Gruppen zum einen bekannter gemacht werden, es konnte aber auch eine ganze Reihe von Gruppenneugründungen unterstützt werden. Die Arbeit führt zu einer wesentlichen Stabilisierung und Professionalisierung der Gruppen; nicht zuletzt auch durch regelmäßig stattfindende Zusammenkünfte im Selbsthilfeforum.

Ich denke Selbsthilfegruppen können für viele Menschen eine sehr wichtige Hilfe sein, einen Weg aus Lebenskrisen zu finden“, resümiert Weber abschließend.

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