Aktuelle Regelungen der Achten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (8. BayIfSMV)

Die achte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (8. BayIfSMV) gilt bis zum Ablauf des 30. November 2020. 

Diese Corona-Einschränkungen gelten ab Montag (02.11.2020) in ganz Bayern:

  • private Zusammenkünfte sind ab Montag nur noch Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes bis zu einer Gesamtzahl von insgesamt zehn Personen gestattet.

  • Gastronomiebetriebe (Cafés, Restaurants, etc.) sind für den gesamten Monat untersagt; davon ausgenommen ist die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken; nicht öffentlich zugängliche Betriebskantinen dürfen geöffnet bleiben.
  • Übernachtungsangebote im Inland dürfen nur für glaubhaft notwendige, insbesondere für berufliche und geschäftliche, nicht aber für touristische Zwecke zur Verfügung gestellt werden.

  • Schulen und Kindertagesbetreuungsangebote dürfen trotz der stark steigenden Corona-Zahlen auch im November geöffnet bleiben

  • Der Einzel- und Großhandel bleibt geöffnet - mit maximal einem Kunden pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche

  • Alle Veranstaltungen und Ansammlungen, die durch die 8. BayIfSMV nicht spezieller geregelt sind, sind untersagt

  • Freizeit- und Amateursport ist nur als Individualsport (Joggen etc.) allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands erlaubt. Der Betrieb von Fitnessstudios ist untersagt.

  • Der Profisport muss im November ohne Zuschauer stattfinden, das gilt auch für die Fußball-Bundesliga

  • Freizeiteinrichtungen und Kulturstätten sind geschlossen. Dazu gehören Museen, Ausstellungen, Theater, Opern, Konzerthäuser, Kinos, zoologische Gärten, Freizeitparks, Saunen, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Bordelle und Diskotheken.

  • Dienstleistungsbetriebe, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist, wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios, sind untersagt. Medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen und medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel in Physio-, Ergo- und Logotherapien, bleiben weiter möglich. Auch Dienstleistungen des Friseurhandwerks bleiben unter den geltenden Auflagen zur Hygiene zulässig.

    Befristung und Evaluierung der Maßnahmen:

    Die getroffenen Maßnahmen sind bis Ende November befristet. Die Maßnahmen werden zudem bereits zwei Wochen nach ihrem Inkrafttreten evaluiert und gegebenenfalls notwendige Anpassungen vorgenommen.

Achte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung