Impfzentrum des Landkreises Weilheim-Schongau

Das Impfzentrum der Johanniter-Unfall-Hilfe für den Landkreis Weilheim-Schongau hat am 27.12.2020 seinen Betrieb aufgefnommen. Es befindet sich im ehemaligen Krankenhaus Peißenberg - Adresse: Hauptstraße 55 - 57, 82380 Peißenberg.

Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung vom 01. Juni 2021

Wo kann ich mich impfen lassen?

Wer einen Termin hat, kann dazu ins Impfzentrum des Landkreises Weilheim-Schongau, ins ehemalige Peißenberger Krankenhauses, kommen. Außerdem gibt es mobile Impfteams, die zum Beispiel Pflegeeinrichtungen aufsuchen. Bei der Impfung in Einrichtungen wie Krankenhäusern oder stationären Pflegeeinrichtungen können gegebenenfalls auch Betriebsärzte die Impfung vornehmen.

 

Wer impft mich?

Der Landkreis Weilheim-Schongau hat den Johanniter Ortsverband Peißenberg als Betreiber für das Impfzentrum engagiert. Die Einsatzkräfte verabreichen die Impfung im Peißenberger Impfzentrum oder kommen mit einem mobilen Team vorbei. Die Impfung übernimmt im Regelfall medizinisches Personal. Zur Impfaufklärung ist immer auch ein Arzt anwesend.

Wie kann ich mich anmelden?

Wenn Sie sich impfen lassen wollen, können Sie einen Impftermin in unserem Impfzentrum vereinbaren oder während der Öffnungszeiten (Montag - Samstag 08:30 Uhr bis 12:30Uhr und von 13:30 Uhr bis 17:30 Uhr) direkt im Imfpezntrum in Peießnberg vorbei kommen.

Dieses erreichen Sie telefonisch unter der Rufnummer 08803/4929700. Dabei wird auch vereinbart, wo der Impftermin stattfindet, an der Hauptstelle des Impfzentrums im ehem. Krankenhaus in Peißenberg oder an den Außenstellen in Penzberg oder Schongau. Sie können sich aber auch Online unter dem Link www.impfzentrum-wm.de  über die Möglichkeit zur Terminvergabe informieren oder, wenn möglich, für einen Termin anmelden.

Wichtiger Hinweis: Bitte geben Sie bei Ihrer Terminanfrage Ihre Personalien, Ihre Adresse und eine telefonische Erreichbarkeit an. Dadurch ist es möglich, Ihnen bei Bedarf weitere Informationen zukommen zu lassen und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Wo finde ich das Impfzentrum?

Das Impfzentrum der Johanniter-Unfall-Hilfe im Landkreis Weilheim-Schongau befindet sich im ehemaligen Krankenhaus Peißenberg – Adresse: Hauptstraße 55-57, 82380 Peißenberg.

  • Parkplätze für den Besuch während der Zeit im Impfzentrum sind ausgewiesen. Bitte nur auf den für das Impfzentrum bestimmten Parkplätzen parken.
    Weitere Parkmöglichkeiten bestehen auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Zugang zum Impfzentrum durch die Unterführung.
  • Bushaltestelle ist direkt vor dem Impfzentrum
  • Der Bahnhof ist ca. 500 m entfernt

Bitte zeitnah zum Termin erscheinen, da sich nur eine begrenzte Personenzahl gleichzeitig im Impfzentrum aufhalten darf. 

Was muss ich zur Impfung mitbringen?

Bei der Anmeldung im Impfzentrum gleicht das medizinische Personal die Daten ab. Dabei muss unter anderem ein Aufklärungsbogen ausgefüllt werden. Der Arzt bespricht mit dem Impfwilligen die medizinische Vorgeschichte und informiert ausführlich über die Impfung. Für das persönliche Gespräch soll genug Zeit bleiben. Nach Unterzeichnung der Einverständniserklärung wird geimpft. Danach verbringt die geimpfte Person zur medizinischen Überwachung noch rund eine halbe Stunde in einem Beobachtungsraum, ehe die Heimfahrt angetreten werden kann.

Das sollten Sie mitbringen:

Lichtbildausweis, Terminbestätigung, Impfausweis (falls vorhanden) sowie wichtige Unterlagen wie Herzpass, Diabetikerausweis oder Medikamentenliste. Bewohner von Pflege- und anderen Einrichtungen legen eine Bescheinigung vor, Menschen mit chronischen Erkrankungen erhalten ein ärztliches Zeugnis. Kontaktpersonen benötigen eine Bestätigung der betreuten Person.

Zur Vorbereitung können Sie sich bereits die Aufklärungsbögen des RKI und die Datenschutzinfo herunterladen, die auf der Homepage des Johanniter Ortsverband Peißenberg zu finden sind. www.impfzentrum-wm.de

 

So läuft die Impfung ab

1. Prüfung der Impfberechtigung und Registrierung: Schön, dass Sie da sind! Beim Check-in registrieren Sie sich und lassen Ihre Impfberechtigung prüfen.
2. Warte- und Infobereich:
Im Wartebereich können Sie sich weiter informieren, bevor es zur ärztlichen Aufklärung geht.
3. Ärztliche Aufklärung:
Sie erhalten ein Aufklärungsmerkblatt sowie einen Einwilligungsbogen. Bitte lesen Sie diese Unterlagen sorgfältig. Ergänzend erhalten Sie Gelegenheit für ein individuelles Gespräch: Lassen Sie sich über gesundheitliche Fragen zur Corona-Schutzimpfung ärztlich aufklären. Stellen Sie gern auch Ihre persönlichen Fragen dazu. Bitte unterschreiben Sie im Anschluss sowohl das Aufklärungsmerkblatt als auch den Einwilligungsbogen. 
4. Impfung:
Ärmel hoch, es ist so weit: Sie werden geimpft. Geschultes Fachpersonal führt die Corona-Schutzimpfung durch. Die Impfung wird in Ihren Impfpass eingetragen, unter anderem wird dort der Impfstoff mit Chargennummer vermerkt. Sollten Sie keinen Impfpass besitzen, erhalten Sie eine Ersatzbestätigung.
5. Nachbeobachtung:
In einem gesonderten Wartebereich bleiben Sie zur Sicherheit noch kurz unter medizinischer Beobachtung.
6. Check-out und Termin für die zweite Impfung:
Sie haben die erste Corona-Schutzimpfung erfolgreich absolviert. Bitte beachten Sie, dass Sie eine zweite Impfung benötigen und den vollen Impfschutz erst zwei bis drei Wochen nach der zweiten Impfung erreichen. Bitte bringen Sie zu diesem Termin in jedem Fall den Impfausweis oder die Ersatzbestätigung wieder mit. Auch darüber hinaus halten Sie bitte zum Schutz aller die AHA-Regeln ein: Abstand, Hygiene, Alltagsmaske.

Nebenwirkungen?

Wie bei jeder Impfung, können auch nach der COVID-19- Impfung Impfreaktionen und Nebenwirkungen auftreten. Impfreaktionen treten in der Regel kurz nach der Impfung auf und halten wenige Tage an. Es können auftreten (Kurzzusammenfassung): Schmerzen an der Einstichstelle, Rötungen oder eine Schwellung an der Einstichstelle, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen sowie Muskelschmerzen.

Digitaler Impfausweis

Aktuelle Informationen zur Einführung der digitalen Impfnachweise:

Für Altfälle, die bereits vor Einführung des digitalen Impfnachweises ihre Zweitimpfung erhalten haben, wird von uns an einem Verfahren für BayIMCO gearbeitet, dass es erlaubt online und per Telefon die digitalen Zertifikate (per Post oder Email) zu erhalten. Das Verfahren ist in Programmierung und soll bis spätestens Mitte Juli abgeschlossen sein. Zwischenzeitlich können diese Personen aber bereits auch ihre digitalen Impfnachweise in Apotheken erhalten. Apotheken sollen nach Meldungen des BMG ab 14.06. damit beginnen gegen Vorlage des gelben Impfpasses (oder den Impfbescheinigungen aus den Impfzentren) digitale Impfnachweise auszustellen. Die Internetseite mein-apothekenmanager.de soll künftig eine Übersicht bieten, welche Apotheken in der Nähe den digitalen Impfnachweis ausstellen. Bislang gibt es dort nur eine Suchfunktion für Apotheken, die Schnelltests anbieten. Der Deutsche Apothekerverband (DAV) erwartet, dass die Zahl der ausstellenden Apotheken sehr schnell im vierstelligen Bereich liegen wird. Spätestens ab Mitte Juli sollen dann auch in allen Arztpraxen die digitalen Impfnachweise erzeugt werden können.

Digitale Impfnachweise werden in den Impfzentren als QR-Code ausgedruckt. Der Impfling kann dann den QR-Code abfotografieren und in eine App seiner Wahl einlesen bzw. abspeichern. Die Corona-Warn-App hat mit dem Update auf Version 2.3.2 eine Funktion erhalten, um dort das Impfzertifikat zu hinterlegen. Die Aktualisierung sollte bis Freitag, 11.06. bei allen Nutzerinnen und Nutzern ankommen. Alternativ wird durch das BMG die CovPass-App entwickelt, die ausschließlich dazu dient, Impfnachweise, Testergebnisse oder Genesenenzertifikate zu speichern. Diese App soll zeitnah für Android- und iOS-Geräte erscheinen, der genaue Termin ist bislang nicht bekannt.

Um die Zertifikate zu verwenden, müssen diese überprüft werden können. Hierzu ist eine gesonderte Prüf-App erforderlich, die mit der CovPass-App entwickelt und veröffentlicht werden soll. Um die Prüf-App benutzen zu können, muss man (nach Angaben von IBM) ein Registrierungsverfahren durchlaufen. Ein Gastronom, der z.B. die digitalen Zertifikate seiner Gäste überprüfen möchte, benötigt die Prüf-App des Bundes. Details sind hierzu noch nicht bekannt.

 

Gelten die Infektionsschutzmaßnahmen weiterhin?

Ja. Denn auch, wenn man sich nach einer Impfung in der Regel nicht mehr selbst mit dieser Krankheit infizieren kann, gilt weiterhin, durch eigene Hygienemaßnahmen vor allem auch gefährdete Gruppen in der Bevölkerung zu schützen, die aus verschiedenen Gründen (noch) nicht selbst geimpft werden können. Die Regelungen der aktuell geltenden Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV) sehen keinerlei Ausnahmen für geimpfte Personen vor. Neben Impfungen sind ergänzende Hygienemaßnahmen ein wichtiger Baustein des persönlichen Infektionsschutzes

Was ist ein mRNA-Impfstoff?

  • mRNA-Impfstoffe enthalten Genabschnitte des SARS-CoV-2-Virus in Form von messenger-RNA (kurz mRNA), die auch als Boten-RNA bezeichnet wird. Ausgehend von der mRNA werden nach Verimpfung in Körperzellen Proteine hergestellt, die dann das Immunsystem zu einer gezielten Antikörperbildung gegen SARS-CoV-2 und einer zellulären Abwehr gegen SARS-CoV-2-infizierte Zellen anregen und so eine Immunreaktion erzeugen. Eine Immunreaktion anregende Proteine werden als Antigene bezeichnet.
  • mRNA-basierte Impfstoffe haben den Vorteil, dass eine große Anzahl Impfdosen innerhalb weniger Wochen hergestellt werden kann. Die COVID-19-Impfstoffkandidaten auf mRNA-Basis müssen derzeit bei niedrigen Temperaturen transportiert und gelagert werden (-20 bis -80 Grad C).

Kommt das Impfteam auch nach Hause?

Mit dem aktuellen Corona-Impfstoff ist das noch nicht möglich. Der Impfstoff wird in einer konzentrierten Form geliefert und muss noch weiter „angemischt“ werden. Sobald dies geschehen ist, darf der Impfstoff nicht mehr transportiert werden. Wenn eine einzelne Impfdosis aus einer Ampulle entnommen wurde, um einen Menschen zu Hause zu impfen, müsste man die restlichen Impfdosen der Ampulle entsorgen. Es soll aber noch ein zweiter Impfstoff geliefert werden, bei dem dieses komplizierte Verfahren nicht notwendig ist. Mit diesem neuen Impfstoff können die mobilen Impfteams des Johanniter Ortsverbands Peißenberg zu einzelnen, nicht mobilen Personen kommen, um sie zu impfen.

Wann werden pflegende Angehörige geimpft?

Wenn jemand einen Angehörigen zuhause pflegt, so gehört er zur Gruppe der Menschen mit hoher Priorität. Also zur Gruppe derjenigen, die bei den Impfungen als zweites an der Reihe sind. Dies gilt allerdings nur dann, wenn auch die jeweils gepflegte Person einen Anspruch mit hoher oder höchster Priorität auf die Impfung hat. Pflegende Angehörige werden also nicht so hoch eingestuft wie Pflegekräfte, die in Einrichtungen oder in der ambulanten Pflege arbeiten und die im Rahmen dieser Arbeit eine höhere Kontaktzahl zu Risikopatienten haben.

Wann werden Kinder geimpft?

Zunächst stehen die Impfstoffe nur Personen ab 16 Jahren zur Verfügung, da sie bei Kindern und Jugendlichen noch nicht genügend auf Wirksamkeit und Sicherheit untersucht werden konnten. Der Fokus wird zunächst daraufgelegt, diejenigen zu schützen, die am schwersten an COVID-19 erkranken. Das sind insbesondere ältere Menschen und/oder Menschen mit Vorerkrankungen. Es ist davon auszugehen, dass mit wirksamen Impfstoffen gegen COVID-19 für Erwachsene, die im Laufe der Zeit in ausreichender Menge für die Bevölkerung vorhanden sein werden, auch das Infektionsgeschehen insgesamt zurückgedrängt werden kann. Darüber können auch Kinder geschützt werden. (Quelle: Robert Koch Institut, Stand: 17.12.2020)

Impfen in der Schwangerschaft

Schwangere Frauen waren von den Impfstudien ausgeschlossen. Deswegen ist dazu nichts bekannt. Es sind Studien geplant, die das untersuchen. Im Beipackzettel des Biontech-Impfstoffs heißt es: „Die Verabreichung in der Schwangerschaft sollte nur in Betracht gezogen werden, wenn der potenzielle Nutzen die möglichen Risiken für Mutter und Fötus überwiegt.“ In einer früheren Version des Beipackzettels wird auch hierauf verwiesen: „Darüber hinaus sollte Frauen im gebärfähigen Alter empfohlen werden, eine Schwangerschaft für mindestens zwei Monate nach der zweiten Dosis zu vermeiden.“ Vor einer ersten Impfung sollte also unbedingt geklärt werden, ob eine Schwangerschaft vorliegt.

Und wer schon Corona hatte?

Da die Impfstoffe im Moment noch sehr knapp sind, gehören Menschen, die bereits an Covid-19 erkrankt waren, nicht zu den priorisierten Gruppen. Beim Impftermin ist aber kein Nachweis nötig, der Covid-19 ausschließt.

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So kommen Sie zu Ihrer Corona-Schutzimpfung - Informationen Bayrisches Impfzentrum

Weitere Informationen des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege finden Sie hier.