Impfzentrum des Landkreises Weilheim-Schongau

Das Impfzentrum der Johanniter-Unfall-Hilfe für den Landkreis Weilheim-Schongau hat am 27.12.2020 seinen Betrieb aufgefnommen. Es befindet sich im ehemaligen Krankenhaus Peißenberg - Adresse: Hauptstraße 55 - 57, 82380 Peißenberg.

Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung vom 30. August 2021

Muss ich mich impfen lassen ?

 Es gibt keine Impfpflicht, die Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 ist freiwillig. Wir empfehlen jedoch jedem, sich impfen zu lassen, um sich vor einer Corona-Erkrankung zu schützen. Mit einer Impfung verringert sich zudem das Risiko, das Coronavirus weiterzugeben. Damit helfen Sie sich, Ihren Angehörigen und den Menschen in Ihrer Umgebung.

Wo kann ich mich impfen lassen?

Impfungen gegen das Coronavirus werden im Impfzentrum Peißenberg und der Außenstelle Penzberg angeboten. Daneben bieten auch viele Haus- und Betriebsärzte die Impfung an. Zusätzlich gibt es mobile Impfteams, die zum Beispiel Pflegeeinrichtungen aufsuchen

 

Wer impft mich im Imfpzentrum?

Der Landkreis Weilheim-Schongau hat den Johanniter Ortsverband Peißenberg als Betreiber für das Impfzentrum engagiert. Die Einsatzkräfte verabreichen die Impfung im Peißenberger Impfzentrum oder kommen mit einem mobilen Team vorbei. Die Impfung übernimmt im Regelfall medizinisches Personal. Zur Impfaufklärung ist immer auch ein Arzt anwesend.

Wie kann ich mich anmelden?

Während den Öffnungszeiten (Montag - Samstag 08:30 Uhr bis 12:30 Uhr und von 13:30 Uhr bis 17:30 Uhr) können Sie direkt im Impfzentrum in Peißenberg vorbei kommen.

Eine Terminvereinbarung ist nicht mehr nötig, kann aber gerne durchgeführt werden.Dazu erreichen Sie die Hotline des Impfzentrums telefonisch unter der Rufnummer 08803/4929700. Dabei wird auch vereinbart, wo der Impftermin stattfindet, an der Hauptstelle des Impfzentrums im ehem. Krankenhaus in Peißenberg oder an der Außenstelle in Penzberg. Weitere Infos zur Terminvereinbarung finden Sie online unter www.impfzentrum-wm.de.

Wichtiger Hinweis: Bitte geben Sie bei Ihrer Terminanfrage Ihre Personalien, Ihre Adresse und eine telefonische Erreichbarkeit an. Dadurch ist es möglich, Ihnen bei Bedarf weitere Informationen zukommen zu lassen und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

 

Wo finde ich das Impfzentrum?

Das Impfzentrum der Johanniter-Unfall-Hilfe im Landkreis Weilheim-Schongau befindet sich im ehemaligen Krankenhaus Peißenberg – Adresse: Hauptstraße 55-57, 82380 Peißenberg.

  • Parkplätze für den Besuch während der Zeit im Impfzentrum sind ausgewiesen. Bitte nur auf den für das Impfzentrum bestimmten Parkplätzen parken.
    Weitere Parkmöglichkeiten bestehen auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Zugang zum Impfzentrum durch die Unterführung.
  • Bushaltestelle ist direkt vor dem Impfzentrum
  • Der Bahnhof ist ca. 500 m entfernt

Seit dem 01.09.2021 befindet sich auch in der Stadthalle Penzberg (Michael-Pfalzgraf-Platz 1, 82377 Penzberg) eine Außenstelle des Impfzentrums.

Was muss ich zur Impfung mitbringen?

Bei der Anmeldung im Impfzentrum gleicht das medizinische Personal die Daten ab. Dabei muss unter anderem ein Aufklärungsbogen ausgefüllt werden. Der Arzt bespricht mit dem Impfwilligen die medizinische Vorgeschichte und informiert ausführlich über die Impfung. Für das persönliche Gespräch soll genug Zeit bleiben. Nach Unterzeichnung der Einverständniserklärung wird geimpft. Danach verbringt die geimpfte Person zur medizinischen Überwachung noch rund eine halbe Stunde in einem Beobachtungsraum, ehe die Heimfahrt angetreten werden kann.

Das sollten Sie mitbringen:

Lichtbildausweis, Impfausweis (falls vorhanden) sowie wichtige Unterlagen wie Herzpass, Diabetikerausweis oder Medikamentenliste. Bewohner von Pflege- und anderen Einrichtungen legen eine Bescheinigung vor, Menschen mit chronischen Erkrankungen erhalten ein ärztliches Zeugnis. Kontaktpersonen benötigen eine Bestätigung der betreuten Person.

Zur Vorbereitung können Sie sich bereits die Aufklärungsbögen des RKI und die Datenschutzinfo herunterladen, die auf der Homepage des Johanniter Ortsverband Peißenberg zu finden sind. www.impfzentrum-wm.de

 

So läuft die Impfung ab

1. Prüfung der Impfberechtigung und Registrierung: Schön, dass Sie da sind! Beim Check-in registrieren Sie sich und lassen Ihre Impfberechtigung prüfen.
2. Warte- und Infobereich:
Im Wartebereich können Sie sich weiter informieren, bevor es zur ärztlichen Aufklärung geht.
3. Ärztliche Aufklärung:
Sie erhalten ein Aufklärungsmerkblatt sowie einen Einwilligungsbogen. Bitte lesen Sie diese Unterlagen sorgfältig. Ergänzend erhalten Sie Gelegenheit für ein individuelles Gespräch: Lassen Sie sich über gesundheitliche Fragen zur Corona-Schutzimpfung ärztlich aufklären. Stellen Sie gern auch Ihre persönlichen Fragen dazu. Bitte unterschreiben Sie im Anschluss sowohl das Aufklärungsmerkblatt als auch den Einwilligungsbogen. 
4. Impfung:
Ärmel hoch, es ist so weit: Sie werden geimpft. Geschultes Fachpersonal führt die Corona-Schutzimpfung durch. Die Impfung wird in Ihren Impfpass eingetragen, unter anderem wird dort der Impfstoff mit Chargennummer vermerkt. Sollten Sie keinen Impfpass besitzen, erhalten Sie eine Ersatzbestätigung.
5. Nachbeobachtung:
In einem gesonderten Wartebereich bleiben Sie zur Sicherheit noch kurz unter medizinischer Beobachtung.
6. Check-out und Termin für die zweite Impfung:
Sie haben die erste Corona-Schutzimpfung erfolgreich absolviert. Bitte beachten Sie, dass Sie eine zweite Impfung benötigen und den vollen Impfschutz erst zwei bis drei Wochen nach der zweiten Impfung erreichen. Bitte bringen Sie zu diesem Termin in jedem Fall den Impfausweis oder die Ersatzbestätigung wieder mit. Auch darüber hinaus halten Sie bitte zum Schutz aller die AHA-Regeln ein: Abstand, Hygiene, Alltagsmaske.

Nebenwirkungen?

Wie bei jeder Impfung, können auch nach der COVID-19- Impfung Impfreaktionen und Nebenwirkungen auftreten. Impfreaktionen treten in der Regel kurz nach der Impfung auf und halten wenige Tage an. Es können auftreten (Kurzzusammenfassung): Schmerzen an der Einstichstelle, Rötungen oder eine Schwellung an der Einstichstelle, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen sowie Muskelschmerzen.

Digitaler Impfausweis

Digitale Impfnachweise werden in den Impfzentren als QR-Code ausgedruckt. Der Impfling kann dann den QR-Code in eine App seiner Wahl einlesen bzw. abspeichern. Die Corona-Warn-App hat mit dem Update auf Version 2.3.2 eine Funktion erhalten, um dort das Impfzertifikat zu hinterlegen.

Personen, die vor dem 10. Juni 2021 ihre Zweitimpfung erhalten haben, können ihren Impfnachweis in Form eines QR-Codes (per E-Mail oder Post) über Ihren bestehenden bayerischen Online-Account oder telefonisch über das Call-Center des Impfzentrums erhalten. Auch Apotheken und Arztpraxen haben die Möglichkeit, gegen Vorlage des gelben Impfpasses oder den Impfbescheinigungen aus den kommunalen Impfzentren digitale Impfnachweise auszustellen.

Mit einer entsprechenden Check-App können prüfende Personen (z. B. Gastwirt) ein digitales COVID-Zertifikat der EU für die Corona-Impfung schnell und datenschutzkonform prüfen. Von der Check-App werden keine Daten gespeichert. Es werden lediglich der Status des Zertifikats, Vorname(n), Nachname und das Geburtsdatum der geprüften Person angezeigt.

Gelten die Infektionsschutzmaßnahmen weiterhin?

Ja. Denn auch, wenn man sich nach einer Impfung in der Regel nicht mehr selbst mit dieser Krankheit infizieren kann, gilt weiterhin, durch eigene Hygienemaßnahmen vor allem auch gefährdete Gruppen in der Bevölkerung zu schützen, die aus verschiedenen Gründen (noch) nicht selbst geimpft werden können. Die Regelungen der aktuell geltenden Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV) sehen aber einige Ausnahmen für geimpfte und genesene Personen vor. Neben Impfungen sind ergänzende Hygienemaßnahmen ein wichtiger Baustein des persönlichen Infektionsschutzes.

Was ist ein mRNA-Impfstoff?

  • mRNA-Impfstoffe enthalten Genabschnitte des SARS-CoV-2-Virus in Form von messenger-RNA (kurz mRNA), die auch als Boten-RNA bezeichnet wird. Ausgehend von der mRNA werden nach Verimpfung in Körperzellen Proteine hergestellt, die dann das Immunsystem zu einer gezielten Antikörperbildung gegen SARS-CoV-2 und einer zellulären Abwehr gegen SARS-CoV-2-infizierte Zellen anregen und so eine Immunreaktion erzeugen. Eine Immunreaktion anregende Proteine werden als Antigene bezeichnet.
  • mRNA-basierte Impfstoffe haben den Vorteil, dass eine große Anzahl Impfdosen innerhalb weniger Wochen hergestellt werden kann. Die COVID-19-Impfstoffkandidaten auf mRNA-Basis müssen derzeit bei niedrigen Temperaturen transportiert und gelagert werden (-20 bis -80 Grad C).

Können sich auch Kinder und Jugendliche impfen lassen?

Die Impfstoffe von BioNTech und von Moderna sind ab 12 Jahren zugelassen. Die STIKO empfiehlt die Impfung mit mRNA-Impfstoffen inzwischen allgemein für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren, da der Nutzen der Impfung die Risiken überwiegt. Für jüngere Kinder unter 12 Jahren gibt es derzeit noch keinen zugelassenen Impfstoff.

Impfen in der Schwangerschaft

Da bisher nur sehr limitierte Daten zum Einsatz der COVID-19-Impfstoffe in der Schwangerschaft vorliegen, gibt es derzeit keine generelle Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) für eine Corona-Schutzimpfung in der Schwangerschaft. Die STIKO ist jedoch aktuell dabei, die vorhandene Evidenz zum Risiko der Erkrankung sowie zu Wirksamkeit und Sicherheit der Impfung bei Schwangeren systematisch aufzuarbeiten. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, wird sich die STIKO erneut zu diesem wichtigen Thema äußern.

Dies bedeutet aber nicht, dass die STIKO eine konkrete Gefahr bei einer Impfung für Schwangere befürchtet, sondern lediglich, dass die Sachlage für die STIKO zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ausreichend beurteilbar ist. Eine weltweite Studie des Unternehmens BioNTech mit 4000 Schwangeren hat bereits begonnen, Ergebnisse werden bald erwartet.

Nutzen und Risiken einer Impfung wägen Sie am besten im Beratungsgespräch mit Ihrer Ärztin beziehungsweise Ihrem Arzt ab.

Und wer schon Corona hatte?

Aufgrund der bestehenden Immunität nach früherer Infektion empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) für Personen, die bereits eine SARS-CoV-2-Infektion hatten, die Verabreichung einer Impfstoffdosis. Personen mit gesicherter symptomatischer SARS-CoV-2-Infektion empfiehlt die STIKO eine Impfstoffdosis in der Regel 6 Monate nach der Infektion. In Anbetracht der zunehmend besseren Impfstoffverfügbarkeit und der Unbedenklichkeit einer Impfung nach durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion ist die Gabe einer Impfstoffdosis jedoch bereits ab 4 Wochen nach dem Ende der COVID-19-Symptome möglich, insbesondere, wenn eine Exposition gegenüber Virusvarianten gegeben ist, gegen die eine durchgemachte SARS-CoV-2-Infektion keinen ausreichenden Schutz mehr vermittelt (immune escape-Varianten). Bei Personen mit gesicherter asymptomatischer SARS-CoV-2-Infektion kann die empfohlene einmalige Impfung bereits ab 4 Wochen nach der Labordiagnose erfolgen. Tritt nach Verabreichung der ersten Impfstoffdosis eine gesicherte SARS-CoV-2-Infektion auf, sollte die 2. Impfung in der Regel 6 Monate nach Ende der COVID-19-Symptome bzw. der Diagnose erfolgen. Die Gabe einer Impfstoffdosis ist auch hier bereits ab 4 Wochen nach dem Ende der Symptome möglich.

Alle aufklappen

So kommen Sie zu Ihrer Corona-Schutzimpfung - Informationen Bayrisches Impfzentrum

Weitere Informationen des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege finden Sie hier.

Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.
→ Weitere Informationen finden Sie in unserem Datenschutzhinweis.

Diese Seite verwendet Personalisierungs-Cookies. Um diese Seite betreten zu können, müssen Sie die Checkbox bei "Personalisierung" aktivieren.