Informationen zu Corona

Die Omikron-Welle hat ihren Gipfel überschritten. Die Inzidenzen gehen aufgrund der Saisonalität der Infektionsdynamik von SARS-CoV-2 gegenwärtig zurück und akute COVID-19-Erkrankungen sind rückläufig. Daher können die Vorgaben zu Isolation und Quarantäne auch aufgrund der zunehmenden Immunität der Bevölkerung und einer stabilen Krankenhausauslastung zurückgefahren werden. Diese Überlegungen wurden umgesetzt in der neugefassten Allgemeinverfügung Isolation von positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getesteten Personen (AV Isolation) vom 12.04.2022, die am 13.04.2022 in Kraft getreten und bis zum 30.06.2022 befristet ist.

Weiterhin wird das CTT des Gesundheitsamtes die betroffenen Personen über die Quarantänedauer informieren. Ein schriftlicher Quarantänebescheid des Gesundheitsamtes Weilheim folgt zeitnah per Email oder per Post. Nach Beendigung der Quarantäne erhalten alle Betroffenen einen schriftlichen Genesennachweis (= positiver PCR-Laborbefund).  

Die Anordnung einer Quarantäne für enge Kontaktpersonen und Verdachtspersonen wird ab sofort nicht mehr grundsätzlich empfohlen. Daher wird die Quarantäne für diese Personen mit Wirkung zum 13.04.2022 nicht mehr durch die AV Isolation angeordnet.

Bei der Berechnung der Isolationsdauer findet der Symptombeginn keine Berücksichtigung mehr. Im Sinne eines einheitlichen Vollzugs ist nunmehr ausschließlich der Erstnachweis des Erregers der Bezugszeitpunkt. Die 5-Tage-Frist beginnt am Tag nach dem Erstnachweis zu laufen und endet mit dem Ablauf des letzten Tages der Frist.

Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass sich alle Personen mit einem positiven Testergebnis (Schnelltest oder PCR-Test) nach den geltenden Regelungen (Allgemeinverfügung Isolation) per Verordnung umgehend in Quarantäne begeben müssen, unabhängig davon, ob bereits Kontakt mit dem Gesundheitsamt besteht oder bestand.

Ein positives Ergebnis eines zertifizierten Antigentests sollte weiterhin mittels Nukleinsäuretest (PCR-Test) überprüft werden.

Allen positiv getesteten Personen wird empfohlen, nach Beendigung der Isolation für weitere fünf Tage außerhalb der eigenen Wohnung – insbesondere in geschlossenen Räumen – eine FFP2-Maske zu tragen und unnötige Kontakte zu anderen Personen, etwa durch die Nutzung vorhandener Homeoffice-Möglichkeiten, zu vermeiden. Personen, die nach Beendigung der Isolation weiterhin Symptome einer SARS-CoV-2-Infektion aufweisen, wird empfohlen, sich bis zum Vorliegen eines negativen Selbsttestergebnisses, längstens jedoch für weitere fünf Tage in freiwillige Selbstisolation zu begeben.

Kontaktpersonen wird empfohlen – wie auch schon bisher, wenn aufgrund der Depriorisierung im Kontaktpersonen-Management keine Quarantäneanordnung erfolgte –, eigenverantwortlich Kontakte zu reduzieren, wenn möglich im Homeoffice zu arbeiten, die allgemeinen Hygieneregeln AHA + L gewissenhaft einzuhalten und auf Krankheitssymptome zu achten. Empfohlen wird auch, sich freiwillig fünf Tage lang selbst zu testen.

 

Ich wurde positiv auf Covid-19 getestet- Wie soll ich mich verhalten?

Im Folgenden finden Sie aktuelle Informationen und Handlungsempfehlungen für Covid-19-infizierte Personen.

Ich wurden positiv auf Covid-19 getestet- Wie soll ich mich verhalten?

1. Ich habe einen positiven Selbst- oder Schnelltest:

  • Umgehend PCR-Testung durchführen lassen und bis zum Ergebnis zuhause bleiben (Selbstisolation). Die Isolation ist weiterhin verpflichtend.
  • Bei behandlungsbedürftigen Symptomen (telefonischen) Kontakt zur Hausarztpraxis ersuchen (Isolationsanordnung ersetzt keine Krankschreibung)

2. Mein PCR-Test bestätigt eine Covid-19-Infektion:

  • Zuhause bleiben (Selbstisolation). Die Isolation ist weiterhin verpflichtend. Das Gesundheitsamt informiert sie schriftlich darüber, wann ihre Isolation endet. Sie erhalten eine Isolationsanordnung für ihren Arbeitgeber.
  • Falls sie Krankheitsanzeichen haben, melden sie sich telefonisch bei ihrem Hausarzt, sie benötigen zusätzlich eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.
  • Informieren sie Ihre Kontaktpersonen und bitten Sie sie auf Krankheitssymptome bei sich zu achten sowie ihre eigenen Kontakte zu minimieren. Die Quarantäne für Kontaktpersonen wurde durch die AV-Isolation vom 12.04.2022 aufgehoben.


Ich wurde positiv auf Covid-19 getestet- Wann endet meine Isolation?

  • Die Isolation dauert maximal 10 Tage.
  • Es muss vor Beendigung der Isolation eine 48 h Symptomfreiheit bestehen.
  • Eine Verkürzung der Isolation auf 5 Tage ist möglich. Allerdings gilt auch hier die Voraussetzung der 48 h Symptomfreiheit
  • Sind alle oben genannten Bedingungen erfüllt, endet Ihre Isolation, ohne Anruf vom Gesundheitsamt.
  • Nach Beendigung der Isolation wird empfohlen, anschließend für weitere 5 Tage außerhalb der eigenen Wohnung – insbesondere in geschlossenen Räumen-eine FFP2-Maske zu tragen und unnötige Kontakte zu anderen Personen zu vermeiden!


Ich wurde positiv auf Covid-19 getestet und arbeite im Krankenhaus oder Pflegeheim?

  • Wer etwa beispielsweise in Kliniken oder Pflegeheimen arbeitet, kann nach dem Ende der Isolation wieder arbeiten, wenn ein negatives Testergebnis vorgelegt wird, entweder ein negativer Antigen-Schnelltest oder ein PCR-Test mit einem Ct-Wert über 30

Ich wurde positiv auf Covid-19 getestet und arbeite im Bereich der kritischen Infrastruktur?

  • Auch hier gelten die genannten Isolationsbestimmungen. Ausnahmen können nur nach Einzelfall-Entscheidung des Gesundheitsamtes erfolgen.

Beispielberechnung der Quarantäne/Isolation:

- Antigenschnelltest am 1.1. positiv > PCR-Test am 3.1. positiv > Quarantäne/Isolationsbeginn: 1.1. + weitere 5 Tage > Isolation bis inkl. 6.1. > offizielles Ende („frei“) ab 7.1.

Das Gesundheitsamt meldet sich dann nur in Ausnahmefällen (z.B. Rückfragen) noch einmal bei Ihnen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des RKI unter folgendem Link:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Flyer_Patienten.pdf?__blob=publicationFile

Allgemeine Informationen finden Sie zudem auf folgenden Internetseiten:

https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen/

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/gesamt.html

https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/faq.htm#erkrankg

Sie können das Gesundheitsamt per E-Mail gesundheitsamt@lra-wm.bayern.de oder unter Tel.-Nr.: 0881 681 1717 erreichen.

Stand: 20.04.2022

Informationen für Schulen und Kindertagesstätten

Informationen für Schulen und Kindertagesstätten

Schulen

Bis 30. April 2022 werden noch Schultestungen vorgenommen. Danach werden durch Beschluss des Bayerischen Ministerrats vom 5. April 2022 die generellen, anlasslosen Testungen an den Schulen in Bayern ab dem 1. Mai 2022 eingestellt. Ebenfalls zum 1. Mai 2022 wird die 3G-Regelung für Lehrkräfte, sonstige an den Schulen tätige sowie schulfremde Personen aufgehoben.

(Quelle: https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/7047/faq-zum-unterrichtsbetrieb-an-bayerns-schulen.html; Aufruf 08.04.2022, 9:51 Uhr)

FAQ-Liste des Kultusministeriums:

https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/7047/faq-zum-unterrichtsbetrieb-an-bayerns-schulen.html

Alle Schulen haben gemäß der geltenden Regelungen Hygienekonzepte entwickelt. Sie wurden an die jeweilige Situation der Schule angepasst. Bitte informieren Sie sich daher bei Fragen direkt bei Ihrer Schule.

Hygienemaßnahmen an den Schulen in Bayern (Stand 27.04.2022)

Kinderbetreuungseinrichtungen

Noch nicht eingeschulte Kinder dürfen ab Vollendung des ersten Lebensjahres Angebote von Kindertageseinrichtungen, Heilpädagogischen Tagesstätten und Kindertagespflegestellen nur besuchen, wenn sie in der Einrichtung an PCR-Pooltestungen teilnehmen oder wenn ihre Personensorgeberechtigten drei Mal wöchentlich einen Testnachweis nach § 3 Abs. 5 Nr. 1 oder 2 hinsichtlich des Kindes erbringen oder glaubhaft versichern, dass bei dem Kind vor höchstens 24 Stunden ein Selbsttest mit negativem Ergebnis vorgenommen wurde. (Quelle: aus 16. BayIfSMV § 5)

Was passiert bei einem positiven Fall an einer Schule oder in einer Kindertagesstätte?

Die Einrichtung informiert die betroffenen Erziehungsberechtigten über das weitere Prozedere.

Grundsätzlich gilt für positiv getestete Schülerinnen und Schüler bzw. Kinder in Kindertageseinrichten das, was für alle positiv getesteten Personen gilt:

  • Die Isolation endet an Tag 5, wenn seit mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit besteht (d.h. an Tag 4 und 5 dürfen keine Symptome bestehen). Tag 0 ist der Tag, an dem der Abstrich entnommen wurde.
  • Liegt an Tag 5 der Isolation keine Symptomfreiheit seit mindestens 48 Stunden vor, dauert die Isolation zunächst weiter an, bis seit mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit vorliegt, höchstens aber bis zum Ablauf von zehn Tagen.
  • Bei Vorliegen von Krankheitszeichen ist immer der behandelnde Kinderarzt zu kontaktieren.
  • Eine Freitestung bzw. Abschlusstestung ist nicht erforderlich. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und sonstige an der Schule beschäftigte Personen können unmittelbar nach Ablauf der jeweiligen Isolationsdauer in den Schulbetrieb zurückkehren.
  • Da es künftig keine Verpflichtung zur Quarantäne mehr gibt, entfällt auch die Notwendigkeit für Gruppenschließungen.
  • Nach einem mittels zertifiziertem Antigentest (med. Fachpersonal, d.h. offizielle Teststation, Arztpraxis oder Apotheke) ermittelten positiven Testergebnis wird ein PCR-Test durchgeführt, die Isolation endet, sofern der PCR-Test ein negatives Testergebnis aufweist.
  • Die bestätigenden PCR-Testung nach einem positiven Selbsttest oder Antigenschnelltest ist weiterhin notwendig (PCR-Test = Genesenennachweis).

Ich wurde positiv auf Covid-19 getestet – Wie soll ich mich verhalten?

Informationen zur Quarantäne einer Kontaktperson

Die Quarantäne für Kontaktpersonen wurde durch die AV-Isolation vom 12.04.2022 aufgehoben.

Negativ getestete Schülerinnen und Schüler können auch bei einem positiven Fall in der Klasse oder Familie weiter den Unterricht besuchen. Testungen der Schülerinnen und Schüler werden fünf Tage lang täglich vorgenommen. Bei einem weiteren positiven Fall beginnt die Frist von fünf Tagen aufs Neue.

Weiterführende Links:

Das Bayerische Gesundheitsministerium informiert zum Thema Elternhilfe Corona nach § 56 Abs. 1a IfSG https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/massnahmen/#Elternhilfe

Das Bayerische Kultusministerium informiert zum Schulbetrieb, zum Rahmen-Hygieneplan, Maßnahmen und Konzepten https://www.km.bayern.de/

Das Bayerische Sozialministerium stellt Informationen von der Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen bis hin zum Corona-Kreditprogramm für gemeinnützige Organisationen zur Verfügung https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/index.php

Newsletter – Allgemeine Informationen zur Kindertagesbetreuung https://www.stmas.bayern.de/imperia/md/content/stmas/stmas_internet/kinderbetreuung/472-newsletter.pdf

Stand: 25.04.2022


 

Handlungsanweisung für Pflege- und Behinderteneinrichtungen

Neues Vorgehen - Infektionsschutz und Kontaktpersonen-Management in Pflegeheimen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung

Handlungsanweisungen bei Vorliegen eines positiven Falles (Indexfall):

1. Grundsätzlich sind alle mittels PoC-Test positiv getesteten Bewohner/Mitarbeiter an das Gesundheitsamt und die Pflegeleitung FüGK / Heimaufsicht zu melden (Erfüllung der Meldepflicht). Diese Meldung hat per Email an ifsg-einrichtungen@lra-wm.bayern.de  und an heimaufsicht@lrawm.bayern.de zu erfolgen.

2. Die positiv getestete Person ist umgehend zu isolieren.

3. Bei einem positiven Schnelltest, veranlassen Sie eine sofortige PCR-Testung über den Hausarzt oder die Teststation in Weilheim. Eine Anmeldung ist mit Namen, Geburtsdatum, Anschrift und Telefonnummer zwingend unter teststation@lra-wm.bayern.de  erforderlich. (siehe unten: PCRTestungen)

4. Wird ein/e Bewohner/in oder Mitarbeiter/in mittels PCR-Test positiv auf COVID-19 getestet bzw. ein durchgeführter positiver Schnelltest mittels PCR-Test bestätigt, benötigt das Gesundheitsamt folgende Daten:

  • Name, Geburtsdatum, Anschrift und Impfstatus der positiv getesteten Person
  • Bewohner/in: zusätzlich Wohnbereich/Stockwerk
  • Mitarbeiter/in: zusätzlich Funktion (Pflege, Reinigung, Küche, etc.) / Wohnbereich

Diese Meldung hat per Email an ifsg-einrichtungen@lra-wm.bayern.de  und an heimaufsicht@lrawm.bayern.de  zu erfolgen.

5. Das Personal sollte längerfristig entweder positive oder negative Bewohner versorgen.

6. Eine Durchmischung der Beschäftigten von verschiedenen Wohn- bzw. Arbeitsbereichen ist zwingend zu vermeiden, sowohl in Pausen, im Nachtdienst, an den Wochenenden, etc.

7. Die komplette Wohngruppe/Bereich ist umgehend mittels PoC-Test zu testen.

8. Mitarbeiter, welche Kontakt zur positiven Person hatten, sind ebenfalls umgehend mittels PoC-Test zu testen. 

Quarantäne/Isolation von Indexfällen:

Bewohner

  • Die Isolation für BewohnerInnen dauert maximal 10 Tage.
  • Es muss vor Beendigung der Isolation eine 48 h Symptomfreiheit bestehen.
  • Eine Verkürzung der Isolation auf 5 Tage ist möglich. Allerdings gilt auch hier die Voraussetzung der 48 h Symptomfreiheit. 
  • Eine Abschlusstestung ist nicht mehr erforderlich

Mitarbeiter 

  • Die häusliche Isolation für MitarbeiterInnen dauert maximal 10 Tage.
  • Es muss vor Beendigung der Isolation eine 48 h Symptomfreiheit bestehen.
  • Eine Verkürzung der häuslichen Isolation auf 5 Tage ist möglich. Allerdings gilt auch hier die Voraussetzung der 48 h Symptomfreiheit. 
  • Mitarbeiter aus Kliniken oder Pflegeheimen, können nach dem Ende der Isolation erst wieder arbeiten, wenn dem Arbeitgeber ein negatives Testergebnis vorgelegt wird, entweder ein negativer Antigen-Schnelltest (durchgeführt von med. Personal) oder ein PCR-Test mit einem Ct-Wert über 30.
  • Für Kontaktpersonen, die in Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie Alten- und Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten beschäftigt sind, wird eine arbeitstägliche Testung mittels Antigentest oder Nukleinsäuretest vor Dienstantritt bis einschließlich Tag fünf nach dem Kontakt empfohlen.

Sind alle oben genannten Bedingungen erfüllt, endet die Isolation, ohne Anruf vom Gesundheitsamt.  Nach Beendigung der Isolation wird empfohlen, anschließend für weitere 5 Tage außerhalb der eigenen Wohnung – insbesondere in geschlossenen Räumen-eine FFP2-Maske zu tragen und unnötige Kontakte zu anderen Personen zu vermeiden

PCR Testungen:

1. Die Abnahme der PCR-Tests erfolgt durch die Einrichtung selbstständig.

  • Das Testmaterial wird vom Gesundheitsamt zur Verfügung gestellt, falls Hausarzt oder andere Testmöglichkeit nicht vorhanden sind.

2. Die PCR-Tests müssen durch geschultes medizinisches Personal abgenommen werden

3. Eine Anmeldung ist mit Namen, Geburtsdatum, Anschrift und Telefonnummer zwingend unter teststation@lra-wm.bayern.de erforderlich. 

4. Das Testmaterial kann nur nach Anmeldung an der Teststation in Weilheim (altes WTW Gebäude, Dr. Karl-Slevogt-Str. 6 im Trifthof) oder im Landratsamt in Schongau (Schlossplatz 1) abgeholt werden.

5. Abgenommene PCR-Tests müssen bis spätestens 11:30 Uhr an der Teststation in Weilheim (altes WTW Gebäude, Dr. Karl-Slevogt-Str. 6 im Trifthof) bei den Kolleg*innen des Gesundheitsamtes abgegeben werden, Ausnahme Samstags bei den Mitarbeitern der Teststation (Öffnungszeiten der Teststation Mo-Fr 08:00 – 12:30 Uhr, Sa 09:00 – 12:30 Uhr). 

6. Es können zudem nur lesbar beschriftetet Proben entgegengenommen werden. Notwendige Angaben: Name, Vorname, Geburtsdatum sowie vollständige Adresse und Telefonnummer des Ansprechpartners der Einrichtung.

7. Die Ergebnisse der Laborbefunde können Sie durch vor Ort erstellte QR-Codes selbstständig abrufen. 

8. Bei Personalmangel kann auch ein mobiles Testteam zur Unterstützung bei Abstrichen angefragt werden.

Allgemeine Handlungsanweisungen:

Kontrollieren Sie Ihre Bewohnerinnen und Bewohner auf mögliche Symptome einer COVID-19 Erkrankung und dokumentieren Sie diese.

Beim Auftreten möglicher Symptome einer COVID-19 Erkrankung:

  • Umgehend einen PCR-Test durchführen lassen, zur Orientierung kann zusätzlich ein AntigenSchnelltest erfolgen.
  • Verstärken Sie die Hygienemaßnahmen, indem persönliche Schutzausrüstung bestehend aus Schutzkittel/Anzug, Einmalhandschuhe und FFP2 Maske (die bei jedem Ausschleusen aus dem Isolationszimmer gewechselt werden muss) bei der direkten Versorgung verwendet werden.

Kontrollieren Sie die Beschäftigten täglich vor Dienstantritt auf mögliche Symptome einer COVID-19Erkrankung. Symptomatische Personen müssen der Arbeit fernbleiben und eine diagnostische Abklärung mittels PCR-Test durchführen lassen.

Schulen Sie erneut alle auch nicht-pflegerisch Beschäftigen Ihrer Einrichtung in der praktischen Umsetzung der Hygienemaßnahmen (im Besonderen: korrektes Anlegen und Ausziehen der persönlichen Schutzausrüstung) und verweisen Sie auf die Hinweise zum Arbeitsschutz und Arbeitsstandards während der COVID-19-Pandemie.

Ermuntern Sie Bewohnerinnen und Bewohner zum Tragen eines medizinischen MNS und stellen sicher, dass dieser korrekt getragen wird. Der medizinische MNS sollte vor allem beim Verlassen des Zimmerns und während der Grundpflege und Therapien getragen werden.

Bei Rückfragen oder Abstimmungsbedarf steht Ihnen das Gesundheitsamt unter der Ihnen bekannten Durchwahl oder unter ifsg-einrichtungen@lra-wm.bayern.de zur Verfügung.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

(Stand: 13.04.2022)

 

 

Einrichtungsbezogene Impfpflicht

Die „einrichtungsbezogene Impfpflicht" - Nachweis über die Immunität gegen COVID-19 nach § 20a IfSG

Gemäß § 20a Abs. 1 S. 1 IfSG müssen u.a. Personen, die in bestimmten Einrichtungen tätig sind, ab dem 15.03.2022 entweder geimpft oder genesen im Sinne des § 22a IfSG sein.

Nach medizinischen Erkenntnissen werden geimpfte und genesene Personen seltener infiziert und werden somit auch seltener zu Überträgern des Coronavirus SARS-CoV-2. Zudem sind diese Personen weniger bzw. für einen kürzeren Zeitraum infektiös, falls sie sich trotz Impfung infizieren sollten. Das Risiko, das von Geimpften oder Genesenen ausgeht, ist somit deutlich geringer als bei Personen, die über keine Immunisierung aufgrund eines vollständigen Impfschutzes oder einer durchgemachten Infektion verfügen.

Insbesondere bei intensiven und engen Kontakt zu Personengruppen mit einem hohen Risiko für einen schweren, schwersten oder gar tödlichen COVID-19 Krankheitsverlauf ist ein verlässlicher Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 durch eine sehr hohe Impfquote in den betroffenen Tätigkeitsbereichen besonders wichtig. So wird das Risiko gesenkt, dass sich die besonders vulnerable Personengruppen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizieren. 

Nach § 20a Abs. 2 IfSG haben Personen, die in den genannten Einrichtungen oder Unternehmen tätig sind, der Leitung der jeweiligen Einrichtung oder des jeweiligen Unternehmens bis zum Ablauf des 15. März 2022 einen Nachweis über die Immunität gegen COVID-19 vorzulegen. Wenn der Nachweis nicht bis zum Ablauf des 15. März 2022 vorgelegt wird oder, wenn Zweifel an der Echtheit oder inhaltlichen Richtigkeit des vorgelegten Nachweises bestehen, hat die Leitung der jeweiligen Einrichtung oder des jeweiligen Unternehmens unverzüglich das Gesundheitsamt, in dessen Bezirk sich die jeweilige Einrichtung oder das jeweilige Unternehmen befindet, darüber zu benachrichtigen und dem Gesundheitsamt personenbezogene Daten zu übermitteln.

Alle aktuell wichtigen Informationen finden Sie auch unter: https://www.zusammengegencorona.de/impfen/gesundheits-und-pflegeberufe-impfen/einrichtungsbezogene-impfpflicht/  oder https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/impfmeldung/

Folgende Informationen sind auf Grundlage des Gesetzestextes der §§ 20 a, 22a IfSG und der Handreichung des Bundesgesundheitsministeriums (Stand: 29.03.2022) erfolgt:

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