Das digiOnko-Präventionsmobil machte Station am Weilheimer Marienplatz
Die Informationsaktion zur Frauengesundheit auf dem Marienplatz in Weilheim am Mittwoch, den 6. Mai 2026, war ein großer Erfolg: Zahlreiche Frauen aus dem Landkreis Weilheim-Schongau nützten die Gelegenheit, sich beim digiOnko-Präventionsmobil umfassend über Krebsprävention, Früherkennung und individuelle Gesundheitsrisiken zu informieren. Zugleich unterstützten sie mit ihrer Teilnahme aktiv eine medizinische Studie.
Organisiert wurde der Aktionstag von der Gesundheitsregionplus Weilheim-Schongau, durchgeführt wurde sie im Rahmen der PräDigt-Studie von der Frauenklinik des Universitätsklinikums Erlangen, deren digiOnko-Präventionsmobil im Zuge seiner Abschlusstour in Weilheim Station machte. Die PräDigt-Studie („Prädiktion des Krebsrisikos mit digitalen und molekularen Markern“) ist Teil des Forschungsprojekts „digiOnko“ am Universitätsklinikum Erlangen. Ziel der Studie ist es, bekannte und neue umweltbedingte sowie genetische Risikofaktoren für Krebserkrankungen – insbesondere Brustkrebs – besser zu verstehen und dadurch die individuelle Krebsrisikovorhersage und Vorsorge langfristig zu verbessern.
Vor Ort informierten sich viele Besucherinnen nicht nur über moderne Ansätze der Krebsprävention, sondern beteiligten sich auch aktiv und unterstützten damit die Studie. Das Interesse an den angebotenen molekularen Tests sowie an der Möglichkeit, einen persönlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Krebsforschung zu leisten, war groß.
„Es freut uns sehr, dass so viele Bürgerinnen das Angebot vor Ort nutzten. Solche niedrigschwelligen Aktionen sind ein wichtiger Baustein, um Prävention und Gesundheitswissen in die Bevölkerung zu tragen“, sagte Benedikt Wiedemann, Geschäftsstellenleiter der Gesundheitsregionplus Weilheim-Schongau. Auch die Vertreter der Erlanger Klinik zeigten sich zufrieden: „Die hohe Beteiligung im Rahmen unserer Abschlusstour zeigt, wie groß das Interesse an innovativen Ansätzen der Krebsprävention ist. Das bestärkt uns in unserer Arbeit und in der Weiterentwicklung solcher Angebote“, sagte Stefanie Altmannshofer vom digiOnko-Projektteam der Frauenklinik des Universitätsklinikums Erlangen.
Die hohe Beteiligung und das rege Interesse zeigen klar, wie wichtig niedrigschwellige Informations- und Mitmachangebote im Bereich der Gesundheit sind, um weite Teile der Bevölkerung zu erreichen und zu informieren.
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