Am 2. Mai fällt der Startschuss für das STADTRADELN 2026 im Landkreis Weilheim-Schongau. Bereits zum achten Mal lädt der Landkreis gemeinsam mit der Gesundheitsregionplus, Klimaschutz und Mobilität sowie der Energiewende Oberland alle Bürgerinnen und Bürger ein, bis zum 22. Mai 2026 kräftig in die Pedale zu treten. Ziel ist es, drei Wochen lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen – für mehr Bewegung, mehr Gesundheit und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.
„Seit unserem ersten STADTRADELN im Jahr 2019 haben sich die Teilnehmerzahlen mehr als vervierfacht“, freut sich Landrätin Andrea Jochner-Weiß. „Damals waren es gut 1.000 Radelnde, im vergangenen Jahr bereits über 4.700 Menschen, die gemeinsam mehr als 700.000 Kilometer zurückgelegt haben. Das ist eine beeindruckende Entwicklung und zeigt, wie stark das Thema nachhaltige Mobilität in unserem Landkreis angenommen wird.“
In diesem Jahr beteiligen sich 15 Städte und Gemeinden an der Aktion: Altenstadt, Bernried, Huglfing, Iffeldorf, Oberhausen, Pähl, Peißenberg, Peiting, Penzberg, Polling, Schongau, Seeshaupt, Weilheim, Wessobrunn und Wielenbach. Ein besonderer Fokus liegt erneut auf dem Schulradel- und dem Kindergartenradelwettbewerb, die in dieser Form deutschlandweit einzigartig sind. Sie führen Kinder und Jugendliche spielerisch an das Alltagsradeln heran und fördern zugleich Bewegung sowie Klimabewusstsein. Im Jahr 2025 beteiligten sich rund 1.600 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte sowie etwa 600 Kindergartenkinder, Eltern und pädagogische Fachkräfte.
Erstmals werden 2026 Wanderpokale für das erfolgreichste Unternehmen und den erfolgreichsten Verein im Landkreis verliehen. Damit sollen Betriebe und Vereine zusätzlich motiviert werden, möglichst viele Mitarbeitende und Mitglieder zur Teilnahme zu bewegen.
„Radfahren ist ein Schlüssel für eine zukunftsfähige Mobilität in unserer Region“, sagt Veronika Schellhorn, Projektkoordinatorin in der Stabsstelle Klimaschutz und Mobilität. „Jede Fahrt mit dem Rad entlastet unsere Straßen, reduziert Lärm und erhöht die Lebensqualität in unseren Gemeinden.“ Naomi Watzlawik-Hammer ergänzt: „Die CO₂-Einsparungen zeigen, wie viel Wirkung gemeinsames Handeln entfalten kann. Wenn im vergangenen Jahr über 115 Tonnen CO₂ vermieden wurden, ist das ein starkes Signal für den Klimaschutz – und das mit Freude an Bewegung.“ Auch Benedikt Wiedemann von der Gesundheitsregionplus betont den gesundheitlichen Nutzen: „Regelmäßiges Radfahren stärkt Herz, Kreislauf und Wohlbefinden. Das STADTRADELN zeigt, wie einfach sich Bewegung in den Alltag integrieren lässt – etwa auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule.“
Landrätin Andrea Jochner-Weiß ruft alle Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme auf: „Wir wollen zeigen, dass klimafreundliche und gesunde Mobilität nicht nur möglich ist, sondern auch Freude macht. Jeder Kilometer zählt – und gemeinsam bringen wir unseren Landkreis in Bewegung.“
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