Nutzgeflügel schützen

Informationen des Veterinäramtes zur Geflügelpest (Aviäre Influenza - Al, Vogelgrippe)

Grafik  Nutzgeflügel schützen
Nutztiere schützen

In Deutschland sind seit dem 30.10.2020 ca. 400 HPAIV H5-Fälle bei Wildvögeln und mehrere Ausbrüche bei Geflügel vorwiegend in den Küstenregionen festgestellt worden. Außerdem meldeten mehrere europäische Länder Wildvogelfälle bzw. Ausbrüche von HPAI des Subtyps H5 bei Geflügel. Das Risiko der Ausbreitung in Wasservogelpopulationen und des Eintrags in Geflügelhaltungen und Vogelbestände in zoologischen Einrichtungen wird als hoch eingestuft. Überwachungsmaßnahmen sowie die Biosicherheit in den Geflügelhaltungen sollte überprüft und ggf. optimiert werden. Kontakte zwischen Geflügel und Wildvögeln sollten unbedingt verhindert werden (Quelle FLI, Risikoeinschätzung zur HPAIV in Deutschland, Stand 04.12.2020).
In Bayern wurde der aktuelle Erreger der Geflügelpest Ende November 2020 erstmals bei mehreren Stockenten im Landkreis Passau nachgewiesen. Am 04.01.2021 ist die Aviäre Influenza auch im Landkreis Landsberg am Lech bei einem verendeten Schwan nachgewiesen worden (Quelle FLI, TSIS, Stand 07.01.2021).

Im aktuellen Geflügelpestgeschehen 2020/2021 bislang nachgewiesene Erreger H5N8 gilt als ungefährlich für den Menschen.

Sie möchten einen toten Fundvogel melden, haben Fragen zur Biosicherheit in Ihrer Hühnerhaltung oder benötigen Informationen zur Lebensmittelsicherheit im Zusammenhang mit der AI?

Das Veterinäramt/Amt für Verbraucherschutz erreichen Sie während der regulären Öffnungszeiten unter der Hotline-Nummer 0881- 681 4444.

Bislang besteht für den Landkreis Weilheim-Schongau noch keine Verpflichtung zur Aufstallung von Geflügel.
Sofern sich dies im Rahmen der weiteren Seuchenentwicklung/aktueller Risikobewertungen ändern sollte, finden Sie die entsprechende Allgemeinverfügung zukünftig ebenfalls auf dieser Seite.

Für interessierte Bürger und Halter von Nutzgeflügel gibt es eine Vielzahl von Informationsquellen rund um die Aviäre Influenza.

Zu Fragen der Lebensmittelsicherheit bietet das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) als zuständige Bundesoberbehörde eine Vielzahl von Informationen, wie beispielsweise:

Zu Fragen der Tiergesundheit (Risikobewertung, Gefährdungsbeurteilung Tierbestände, Empfehlungen für Halter von Nutzgeflügel) bietet das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) als zuständige Bundesoberbehörde eine Vielzahl von Informationen, wie beispielsweise:

Interessierte Geflügelhalter können auch online eine Risikobewertung (Selbsteinschätzung der Biosicherheit) ihrer eigenen Haltungen durchführen. Die „AI-Risikoampel“ (erstellt und bereitgestellt durch die Uni Vechta, zugänglich über das FLI) erreichen Sie über folgenden Link: https://risikoampel.uni-vechta.de/

 

 

 

 

 

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